Wissenschaft unter der Lupe

Medizinische Forschung ist faszinierend, spannend und kann maßgeblich dazu beitragen, Krankheiten besser zu verstehen, zu erkennen, zu behandeln oder - im besten Fall - erfolgreich zu verhindern.

Doch nicht immer sind die Motive der beteiligten Wissenschaftler, Ärzte und Firmen so hehr wie es scheint. Manch einer von ihnen hat erkannt: Mit der Angst vor Krankheit, Demenz oder Tod lassen sich erfolgreich Forschungsmittel mobilisieren, Karrieren beschleunigen und riesige Märkte für Medikamente oder medizinische Geräte schaffen.

 

Eine Hand wäscht dabei die andere:

 

  • Renommierte Professoren von Universitäten und Kliniken werben öffentlich als vermeintlich unabhängige Experten für umstrittene Medikamente oder diagnostische Verfahren - und kassieren dafür heimlich Geld von der Industrie
  • Aufstrebende Forscher setzen zum Teil haltlose Versprechen von "Heilung" und Rettung vor gefürchteten Krankheiten in die Welt - und werden deshalb von Politikern, Verlagshäusern und als gemeinnützige Vereine getarnten Lobby-Verbänden protegiert
  • Niedergelassene Ärzte werden von Arzneimittelherstellern mit Hunderten oder gar Tausenden Euro pro Patient für die Verschreibung teurer neuer Präparate belohnt - selbst, wenn das Mittel den Kranken mehr schadet als nützt
  • Universitätskliniken gründen Firmen, die besorgten Gesunden mit fragwürdigen medizinischen Tests das Geld aus der Tasche ziehen - und damit gleichzeitig noch für Nachschub an Probanden und Patienten für ihre Stationen sorgen

 

Gegen derlei Irreführung hilft nur eines: sachliche Aufklärung.

 

Als unabhängige Journalistin schreibe ich seit Mitte der 1990er Jahre über Medizin, Psychologie und Biologie sowie über die Tricks, mit denen sich manche Forscher, Ärzte und Pharmafirmen auf Kosten von Verbrauchern und Patienten bereichern. Über die Jahre sind daraus zahlreiche Artikel sowie zwei Bücher entstanden.


Ich freue mich über Feedback, Anregungen und Hinweise. 


Ihre 

Cornelia Stolze